Die Lasker Gesellschaft widmet sich der Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut. Die Gesellschaft ist offen für alle Kulturfreunde, die daran mitwirken möchten. Zu den Mitgliedern gehören zahlreiche Ex-Schachweltmeister, Großmeister, Schachsammler und Schachfreunde aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport. Der normale Jahresbeitrag beträgt 65,- €, ermäßigt 45,- €. Im Laskerjahr 2018 können befristete Fördermitgliedschaften erworben werden. Die Beiträge für natürliche Personen betragen 64,- € und für Firmen 1.000,- €. Firmen werden auf dem Sponsorenbrett verewigt. Natürliche Personen erhalten eine Dankesurkunde und nehmen an der Auslosung von 32 nummerierten Ausgaben des 1. Bandes der neuen Laskertriologie teil, die im November 2018 erscheinen wird.

Ziele und Aktivitäten

Die Emanuel Lasker Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, das geistige und kulturelle Erbe Emanuel Laskers zu bewahren, weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dafür ist es notwendig, den weit verstreuten Nachlass Laskers in Form von Originaldokumenten, Manuskripten, Fotos, Büchern usw. zusammenzutragen und im Rahmen von Forschungsprojekten intensiv auszuwerten.

Ziel der Emanuel Lasker Gesellschaft ist es, über die Pflege von Laskers Vermächtnis hinaus, wissenschaftliche Tagungen und Ausstellungen zur Schachgeschichte und -kultur zu organisieren und in Form von Publikationen zu präsentieren.

Ein wichtiges Anliegen der Emanuel Lasker Gesellschaft besteht darin, dem Schachspiel als Teil der Kulturgeschichte, aber auch als idealer Möglichkeit der Freizeitgestaltung für Menschen jeglichen Alters zu größerer gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen.

Die regelmäßig in Berlin stattfindenden Lasker-Treffs mit jeweils wechselnden Gästen und Gesprächspartnern sind ebenso wie das „Schachcafé“ (an jedem letzten Dienstag im Monat an wechselnden Orten) zu einem festen Anlaufpunkt für den an der Schach- und Spielkultur Interessierten geworden.

Mitglieder

Die Emanuel Lasker Gesellschaft ist am 11. Januar 2001 zum Auftakt der vielbeachteten Internationalen Potsdamer Konferenz Homo ludens – Homo politicus zum 60. Todestag Emanuel Laskers in Berlin gegründet worden. Zum ersten Vorsitzenden wurde der Initiator der Konferenz, der Kulturwissenschaftler Paul Werner Wagner gewählt.

Zu den derzeit über 130 Mitgliedern gehören neben namhaften Großmeistern wie Viktor Kortschnoi (Schweiz), Wolfgang Unzicker, Lothar Schmid, Juri Awerbach (Russland), Garri Kasparow (Russland), Antoni Karpov (Russland), Wolfgang Uhlmann und Rainer Knaak auch der ehemalige Fernschachweltmeister Dr. Fritz Baumbach, der Politiker Otto Schily, der Schachhistoriker Dr. Isaak Linder (Russland), der Deutsche Schachbund und dessen Ehrenpräsidenten Egon Ditt und Alfred Kinzel. Zu Ehrenmitgliedern wurden der älteste noch lebende Großmeister André Lilienthal (Ungarn, geb. 1911) und die mehrfache deutsche Meisterin Edith Keller-Herrmann ernannt.

Ob prominente oder unbekannte Mitglieder, Schachmeister oder Hobbyspieler – das gemeinsame Interesse am Leben und Werk des Kosmopoliten Lasker verbindet sie nicht nur untereinander, sondern mit Menschen in aller Welt; und es stiftet vielfältige Kontakte und Freundschaften, die die Grenzen von Ländern, Kulturen und Weltanschauungen überwinden.