Emanuel Lasker:
  Zitatesammlung

 
 
 


Emanuel Lasker:
„Auf dem Schachbrett ist kein Platz für Lügen und Heucheleien. Die Schönheit der Schachkombination liegt in ihrer Wahrhaftigkeit. Die schonungslose Wahrheit des Schachspiels blendet den Heuchler.“

„Im Leben werden Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die das Leben versagt.“

„Es gibt in allen Strebungen einen stillen Fortschritt, der durch seine Bescheidenheit unwiderstehlich ist. Das Publikum beachtet ihn nicht, denn er drängt sich nicht vor, noch fällt er sonstwie auf. Er ist nicht 'genial', wie man diesen Begriff gewöhnlich versteht, und seine Erfolge, wie groß sie auch seien, scheinen selbstverständlich. Seine Methode ist sehr einfach: Arbeit, welche sich in jede Einzelheit versenkt.“


Alexander Aljechin
(1936):
„Ich wage es kaum, Lasker zu kritisieren, so groß ist meine Bewunderung für ihn als Person, als Künstler und als Schachliterat. Dank seiner noch immer jugendlichen Dynamik, seines ungebrochenen Siegeswillens und seiner einzigartigen Kampfbereitschaft ist er trotz seiner 67 Jahre immer noch der große Lasker, wenn auch nicht mehr als aktiver Spieler, dann auf jeden Fall als Schachphilosoph.“

„Emanuel Lasker ist mein Lehrer gewesen. Ohne ihn wäre ich heute nicht das, was ich bin. Die Idee der Schachkunst ist undenkbar ohne Emanuel Lasker.“


Jose Raul Capablanca:
„Lasker gelang es sehr früh, seine Genialität durch harte Arbeit zu perfektionieren. Sein Spiel war immer eigenwillig und ließ sich nicht nach den klassischen Stilvorstellungen einordnen. Niemand konnte das Publikum derart begeistern wie der große Emanuel Lasker.“


Michael Botwinnik:
„Laskers Rolle für die Anerkennung des Schachs als sinn- und wertvolle Beschäftigung ist unermesslich (Lasker sagte einst: ‚Das Schachspiel macht es uns leichter, den Kampf des Lebens zu bestreiten.‘).“


Michael Tal:
„Der größte aller Weltmeister ist unbestritten Emanuel Lasker. Auf dem Schachbrett vollbrachte er das unmögliche!... Er war ein erstaunlicher Taktiker und gewann jede scheinbar noch so hoffnungslose Partie.“


Anatoli Karpow:
„Die frühen Koryphäen wie Lasker und Capablanca studierten die Eröffnungen nicht. Sie waren einfach genial, sie wussten, wie man bei Unannehmlichkeiten auf dem Schachbrett agieren muss, und setzten dieses Wissen in die Praxis um.“

 

aktualisiert: 22. Oktober 2008