Emanuel Lasker Gesellschaft

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Die Lasker Gesellschaft widmet sich der Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut. Die Gesellschaft ist offen für alle Kulturfreunde, die daran mitwirken möchten. Zu den Mitgliedern gehören zahlreiche Ex-Schachweltmeister, Großmeister, Schachsammler und Schachfreunde aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport.

Ziele und Aktivitäten

Die Emanuel Lasker Gesellschaft sieht ihre Aufgabe u.a. darin, das geistige und kulturelle Erbe Emanuel Laskers zu bewahren, weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dafür ist es notwendig, den weit verstreuten Nachlass Laskers in Form von Originaldokumenten, Manuskripten, Fotos, Büchern usw. zusammenzutragen und im Rahmen von Forschungsprojekten intensiv auszuwerten.

Darüber hinaus sollen wissenschaftliche Tagungen und Ausstellungen zur Schachgeschichte und -kultur organisiert und in Form von Publikationen präsentiert werden.

Ein wichtiges Anliegen der Emanuel Lasker Gesellschaft besteht darin, dem Schachspiel als Teil der Kulturgeschichte, aber auch als ideale Möglichkeit der Freizeitgestaltung für Menschen jeglichen Alters zu größerer gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen.

Mitglieder

Die Emanuel Lasker Gesellschaft wurde am 11. Januar 2001 zum Auftakt der vielbeachteten Internationalen Potsdamer Konferenz Homo ludens – Homo politicus zum 60. Todestag Emanuel Laskers in Berlin gegründet . Zum ersten Vorsitzenden wurde der Initiator der Konferenz, der Kulturwissenschaftler Paul Werner Wagner gewählt.

Zu den  Mitgliedern gehören und gehörten neben namhaften Schachlegenden wie Viktor Kortschnoi, Wolfgang Unzicker, Lothar Schmid, Juri Awerbach, Garri Kasparow, Anatoli Karpov, Vlastimil Hort, Dr. Robert Hübner, Artur Jussuopv, Wolfgang Uhlmann und Rainer Knaak auch der ehemalige Fernschachweltmeister Dr. Fritz Baumbach, der Politiker Dr. Otto Schily, der Schachhistoriker Dr. Isaak Linder, der Deutsche Schachbund und dessen Ehrenpräsidenten Egon Ditt und Alfred Kinzel.

Ob prominente oder unbekannte Mitglieder, Schachmeister oder Hobbyspieler – das gemeinsame Interesse am Leben und Werk des Kosmopoliten Lasker verbindet sie nicht nur untereinander, sondern mit Menschen in aller Welt; und es stiftet vielfältige Kontakte und Freundschaften, die die Grenzen von Ländern, Kulturen und Weltanschauungen überwinden.

Vorstand

Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

Thomas Weischede (Vorsitzender)
Dr. Gerhard Köhler
Dr. Matthias Kribben
Stefan Hansen
Rüdiger Schüttig
Horst Metzing